18.08.2010, 11:29
Spidi, mach dir nicht zu viele Gedanken. Schlechte Tage oder eine Sperre im Kopf hat jeder mal. Das vergeht von ganz allein, auch wenn es lange dauern kann.
Mir geht es seit einigen Wochen genauso.
Und bei mir liegt es daran, dass ich mit einer Bekannten und superguten Motorradfahrerin ein Kurventraining gemacht hab. Seitdem kann ich zwar auch Rechtskurven gut, dafür denke ich aber viel zu viel über die theoretische Kurvenfahrt nach. Noch dazu hab ich mir das Buch von Bernt Spiegel "Motorradtraining alle Tage" durchgelesen, was mir zwar viele hilfreiche Anreize geliefert, aber auch echt das Grübeln im Kopf ausgelöst hat. Ich mach mir also vorm und unterm Fahren viel zu viele Gedanken, wie ich richtig, sicher, "schön" fahre etc. Und das blockiert.
Ein weiterer Faktor ist mein Popometer, das auf jede noch so kleine Unebenheit reagiert. Da hatte ich eine gebrochene LKL-Schale, die Kiste ist in Kurven geeiert, dass es nicht mehr lustig war. Kaum ist es repariert, achte ich übermäßig drauf, ob denn nun wirklich alles i.O. ist, statt mich über das ruhige Fahrverhalten zu freuen. Dämlich, aber ich krieg den Kopf nicht ausgeschalten, bemerke ständig irgendwas, was meiner Meinung nach noch nicht ganz passt. Geb ich Schatzi meine GPZ und nehm seine V-Strom, geht es mir mit der Strom ähnlich und er sagt, alles Bestens
Ich hab mir meine GPZ gekauft, weil ich wusste, die ist gut in Schuss, war nicht teuer, und wenn ich sie durch Fahranfänger-Fehler in den Graben schmeiß, hab ich nicht so viel Geld verloren wie bei einer neuen. Es war immer mein Motto: ich fahre die, bis ich genug Routine hab, um ein neues Bike nicht gleich wegzuwerfen. Und dann hab ich angefangen, dran rumzubasteln, erst Ölwechsel, Kettenwechsel, weitere Kleinigkeiten...
Die Bindung, die ich da zu meinem kleinen Grashüpfer aufgebaut hab, torpediert meine Devise. Ich hab mittlerweile durchaus Angst, sie zu versenken und dementsprechend defensiv fahr ich nun auch.
Ist also eine reine Kopfsache bei mir. Sobald es mir wieder einigermaßen wurscht wird, ob ich sie mal ablege bei starker Schräglage, fahr ich auch wieder befreiter. Letztlich ist ein Mopped ein Gebrauchsgegenstand, egal, wieviel Arbeit und Herzblut man reinsteckt...
Ich denk mir einfach, es ist egal, ob ich langsamer unterwegs bin als früher, Hauptsache ich komme sicher an. Der Rest fügt sich von allein, auch die Angst vergeht.
Setz dich nicht unter Druck, widme dich anderen Hobbies oder genieß einfach mal die Landschaft und pflücke Blümchen
Wen juckt's?!
Mir geht es seit einigen Wochen genauso.
Und bei mir liegt es daran, dass ich mit einer Bekannten und superguten Motorradfahrerin ein Kurventraining gemacht hab. Seitdem kann ich zwar auch Rechtskurven gut, dafür denke ich aber viel zu viel über die theoretische Kurvenfahrt nach. Noch dazu hab ich mir das Buch von Bernt Spiegel "Motorradtraining alle Tage" durchgelesen, was mir zwar viele hilfreiche Anreize geliefert, aber auch echt das Grübeln im Kopf ausgelöst hat. Ich mach mir also vorm und unterm Fahren viel zu viele Gedanken, wie ich richtig, sicher, "schön" fahre etc. Und das blockiert.
Ein weiterer Faktor ist mein Popometer, das auf jede noch so kleine Unebenheit reagiert. Da hatte ich eine gebrochene LKL-Schale, die Kiste ist in Kurven geeiert, dass es nicht mehr lustig war. Kaum ist es repariert, achte ich übermäßig drauf, ob denn nun wirklich alles i.O. ist, statt mich über das ruhige Fahrverhalten zu freuen. Dämlich, aber ich krieg den Kopf nicht ausgeschalten, bemerke ständig irgendwas, was meiner Meinung nach noch nicht ganz passt. Geb ich Schatzi meine GPZ und nehm seine V-Strom, geht es mir mit der Strom ähnlich und er sagt, alles Bestens
Ich hab mir meine GPZ gekauft, weil ich wusste, die ist gut in Schuss, war nicht teuer, und wenn ich sie durch Fahranfänger-Fehler in den Graben schmeiß, hab ich nicht so viel Geld verloren wie bei einer neuen. Es war immer mein Motto: ich fahre die, bis ich genug Routine hab, um ein neues Bike nicht gleich wegzuwerfen. Und dann hab ich angefangen, dran rumzubasteln, erst Ölwechsel, Kettenwechsel, weitere Kleinigkeiten...
Die Bindung, die ich da zu meinem kleinen Grashüpfer aufgebaut hab, torpediert meine Devise. Ich hab mittlerweile durchaus Angst, sie zu versenken und dementsprechend defensiv fahr ich nun auch.
Ist also eine reine Kopfsache bei mir. Sobald es mir wieder einigermaßen wurscht wird, ob ich sie mal ablege bei starker Schräglage, fahr ich auch wieder befreiter. Letztlich ist ein Mopped ein Gebrauchsgegenstand, egal, wieviel Arbeit und Herzblut man reinsteckt...
Ich denk mir einfach, es ist egal, ob ich langsamer unterwegs bin als früher, Hauptsache ich komme sicher an. Der Rest fügt sich von allein, auch die Angst vergeht.
Setz dich nicht unter Druck, widme dich anderen Hobbies oder genieß einfach mal die Landschaft und pflücke Blümchen
