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Elektrik spinnt sporadisch (Starter/Zündung/Drehzahlmesser Springt)
#1
Hallo zusammen,
ich habe ein Problem mit meiner Kawasaki GPZ A Modell, das in letzter Zeit mehrmals aufgetreten ist, und vielleicht hat jemand von euch einen heißen Tipp.

Symptome:
  • Eines Morgens ging der Anlasser nicht, und Neutral- sowie Öldrucklampe (und allgemein die komplette Elektronik) blieben für ca. 7 Sekunden komplett aus – dann ging plötzlich alles wieder.
  • Ich konnte die Maschine anrollen, und später ließ sie sich auch wieder normal starten.
  • Zwei Tage später sprang während der Fahrt plötzlich der Drehzahlmesser wild hin und her – als ob die Zündung ständig ein- und ausgeschaltet wird.
  • Im Standgas lief sie zwar noch, ging aber bei Gasstößen aus. Danach leuchteten Neutral- und Öldrucklampe bei eingeschalteter Zündung nur noch schwach.
  • Ich konnte sie wieder anrollen und bin so gerade noch heimgekommen im Standgas (~2 km).
  • Zuhause dann: Alles wieder normal – Starter funktioniert, Licht stark, Maschine läuft wie immer.

Was schon aufgefallen ist:
  • Das Verhalten ist nicht dauerhaft – sie läuft zwischendurch völlig problemlos.
  • Die Batterie scheint nicht leer zu sein, Licht brennt stark, Anlasser dreht gut (wenn er denn dreht, zb. nach dieser 2 km fahrt, als ich sie erst aus- und dann wieder eingeschaltet habe)
  • Der Fehler tritt sporadisch auf und verschwindet dann manchmal (!) wieder nach einem ein und ausschalten.

Frage:
Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Ich tippe auf ein Masseproblem, Wackelkontakt oder vielleicht das Zündschloss, bin mir aber nicht sicher.
Was würdet ihr zuerst prüfen?
Danke im Voraus und liebe Grüße
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#2
Frage:
Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Ich tippe auf ein Masseproblem, Wackelkontakt oder vielleicht das Zündschloss, bin mir aber nicht sicher.
Was würdet ihr zuerst prüfen?
Danke im Voraus und liebe Grüße

Moinsen, ich würde am Lenkerkabelbaum anfangen, das ist die meiste Bewegung drin (Knick und Vibrationsbewegung), Dann untern Tank bei den Steckverbindungen prüfen, ob die Pin alle sitzen. Bei der Gelegenheit gleich mit Kontaktspray vollrotzen. Bei mir war es dann letzlich ein lockerer Pin im Sicherungskasten.

Grüße und gutes Gelingen
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#3
Die Kompaktstecker würde ich auch mal prüfen, die haben bei mir schon bei unterschiedlichen Motorrädern für Probleme gesorgt.
Ich würde aber kein Kontaktsoray nehmen, sondern Ballistol, das schützt auch hinterher ne Zeit lang.
Wenn der Fehler wieder auftritt, auch mal an den Kabelbäumen um den Lenkkopf und den zur rechten Lenkerarmatur wackeln. Oder mal am Zündschlüssel wackeln, hatte ich auch schon mal. Masse würde ich eher ausschließen, schein ein Plus-Problem zu sein in der Hauptleitung, weil viele unterschiedliche Funktionen betroffen sind.
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#4
Auch wenns jetzt blöde klingt: Check mal, ob die Leitungen an den Batteriepolen noch fest verschraubt sind. So einen Fall hatte ich schon mal. Wink
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#5
Würde auch auf die Batterie tippen, angehender Zellenschluss.
Zette Grün , Yammi Rot Motorrad fahren tut so gut   Whistle Shrug
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#6
Moin, prüffähig dürften sein:

- Batterie inkl. aller Anschlüsse und Masseverbindungen
- Kabelbaum insbesondere unter dem Zündschloss
- Zündschloss an sich (hatten wir auch schon mal)
- ggf. Killschalter, Neutralschalter (auch wenn die Symptome nicht ganz passen)

Ist ja schon einiges hier genannt worden. Viel Spaß und Glück bei der Suche.
Einstieg in's Forum: 99er EX500 D, aktuell BMW R1200GS LC kuh-smilies-0002.gif von smiliesuche.de
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#7
Hallo zusammen,

ich wollte mich noch einmal melden und Danke sagen für all eure Tipps!

Im Frühjahr hat sich dann herausgestellt, dass die Batterie schlicht hinüber war – vermutlich durch viele Stadtfahrten mit Licht und Heizgriffen. Die Spannung lag zwar noch knapp bei 12 V, ist aber sofort unter Last eingebrochen, und extern laden ließ sie sich auch nicht mehr.
Neue Batterie von Tante Louise rein – und sofort war alles wieder gut.

Ich habe inzwischen vorne eine OSRAM LED Birne verbaut und werde die beiden Rücklichtbirnen auch noch gegen LED ersetzen, um ein bisschen Strom zu sparen.
Außerdem habe ich jetzt eine USB-Steckdose mit Voltmeter, damit ich die Ladespannung im Blick behalten kann. Im Stadtverkehr komme ich leider selten über 13 V, daher werde ich die Batterie wohl alle paar Wochen mal nachladen, wenn keine längeren Touren anstehen.

Danke nochmal an alle – eure Hinweise gingen ja alle in die richtige Richtung! ?

Grüße
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#8
Danke für die Rückmeldung, das hilft dann auch anderen.
Zur Info, die Batterie erhält volle Ladespannung erst bei 4.000 Umdr. deshalb im Ort dann lieber mal km kleineren Gang fahren, auch wenn’s nervt, oder an der Ampel Licht aus.

Gruß c-de-ville
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#9
Genau, Rückmeldungen sind das A und O, eine gute ausführliche Beschreibung des Problems ebenso. Die Glaskugeln sind mitlerweile nicht mehr bezahlbar... Smile
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#10
Gern geschehen, lieber zu spät als nie!
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#11
Weiß gar nicht, wie lange ich so noch herum gefahren bin!
Hab jetzt ein modifiziertes Polrad vom D Modell und einen anderen Stator eingebaut und die Batterie läd wieder ordentlich  Cool.


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#12
Herzlichen Glückwunsch
Wenn Du das alte Polrad los werden willst, melde dich.
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