30.06.2026, 22:42
Hallo Zusammen,
als zweiter Beitrag direkt Folgendes
Ich hatte vor kurzer Zeit einen Motorradunfall mit meiner Kawasaki GPZ500S D-Modell (EX500D) 1998. Es ist zum Glück nur Sach- und kein Personenschaden...
Dabei ist eine der Motorhalterungen gebrochen. Die Halterung möchte ich nun schweißen. Das abgebrochene Gegenstück ist noch vorhanden (siehe Bilder). Ich habe bisher nur ein wenig Stahl per MIG/MAG geschweißt. Neu für mich ist vor allem das Alu-Schweißen, da das Kurbelgehäuse aus Aluminium-Druckguss besteht. Zur Legierung lieferte mir bisher nur eine KI die Info: Es ist wahrscheinlich eine AlSi Legierung. Am besten geeignet ist wohl das WIG-Schweißen, oder? Schweißausrüstung ist soweit vorhanden. Bezüglich Schweißzusatz habe ich Zugriff auf AlMg5 Ø=1,6mm und AlSi5 Ø1,6mm. Wahrscheinlich ist AlSi die bessere Wahl, wenn das Motorgehäuse auch daraus besteht. Als Schutzgas ist Argon 4.6 vorhanden und als Schweißgerät das "TC205ACDC" (Menü, siehe Bilder).
Die Querverbindung demontiere ich natürlich vorher, jedoch würde ich den Motor gerne drin lassen. Das spart etwas Arbeit
Meine Fragen wären also Folgende:
- Welche Schweißparameter benutze ich? (Strom, Spannung, Polarität, DC/AC, Pulsen?) (Menü des Gerätes, siehe Foto)
- Was ist an Schweißvorbereitung zu treffen? (anschleifen? anfasen? Wie stark?)
- Welchen Zusatz benutze ich?
- Wo hefte ich am besten?
- Ist es sinnvoll in das Loch eine Buchse zu stecken (aus z.B. Edelstahl, damit die Schmelze nicht reintropft)?
- Sollte das Motoröl vorher abgelassen werden?
- Welchen Durchmesser der Wolfram Elektrode? (1,0mm 1,6mm oder 2,0mm?)
- Ist es sinnvoll im Nachhinein nochmal drüberzuschweißen ohne Zusatz damit Lunker rausgehen?
Das Loch würde ich nach dem Schweißen wieder mit dem passenden Durchmesser von Ø=24mm aufreiben.
Und nach Möglichkeit werde ich vorher an einem Schrotteil mal üben.
Hat da jemand Erfahrungen oder Hinweise?
Danke schon mal im Voraus
Grüße
Alex
als zweiter Beitrag direkt Folgendes
Ich hatte vor kurzer Zeit einen Motorradunfall mit meiner Kawasaki GPZ500S D-Modell (EX500D) 1998. Es ist zum Glück nur Sach- und kein Personenschaden...
Dabei ist eine der Motorhalterungen gebrochen. Die Halterung möchte ich nun schweißen. Das abgebrochene Gegenstück ist noch vorhanden (siehe Bilder). Ich habe bisher nur ein wenig Stahl per MIG/MAG geschweißt. Neu für mich ist vor allem das Alu-Schweißen, da das Kurbelgehäuse aus Aluminium-Druckguss besteht. Zur Legierung lieferte mir bisher nur eine KI die Info: Es ist wahrscheinlich eine AlSi Legierung. Am besten geeignet ist wohl das WIG-Schweißen, oder? Schweißausrüstung ist soweit vorhanden. Bezüglich Schweißzusatz habe ich Zugriff auf AlMg5 Ø=1,6mm und AlSi5 Ø1,6mm. Wahrscheinlich ist AlSi die bessere Wahl, wenn das Motorgehäuse auch daraus besteht. Als Schutzgas ist Argon 4.6 vorhanden und als Schweißgerät das "TC205ACDC" (Menü, siehe Bilder).
Die Querverbindung demontiere ich natürlich vorher, jedoch würde ich den Motor gerne drin lassen. Das spart etwas Arbeit
Meine Fragen wären also Folgende:
- Welche Schweißparameter benutze ich? (Strom, Spannung, Polarität, DC/AC, Pulsen?) (Menü des Gerätes, siehe Foto)
- Was ist an Schweißvorbereitung zu treffen? (anschleifen? anfasen? Wie stark?)
- Welchen Zusatz benutze ich?
- Wo hefte ich am besten?
- Ist es sinnvoll in das Loch eine Buchse zu stecken (aus z.B. Edelstahl, damit die Schmelze nicht reintropft)?
- Sollte das Motoröl vorher abgelassen werden?
- Welchen Durchmesser der Wolfram Elektrode? (1,0mm 1,6mm oder 2,0mm?)
- Ist es sinnvoll im Nachhinein nochmal drüberzuschweißen ohne Zusatz damit Lunker rausgehen?
Das Loch würde ich nach dem Schweißen wieder mit dem passenden Durchmesser von Ø=24mm aufreiben.
Und nach Möglichkeit werde ich vorher an einem Schrotteil mal üben.
Hat da jemand Erfahrungen oder Hinweise?
Danke schon mal im Voraus
Grüße
Alex

