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Ob die Kupplung das aushält ? - GL_Corona - 30.05.2008 Hi Leute, Letztens ist bei meiner Fahrerei folgendes passiert. Ich fuhr hinter einem Auto her und war schon auf dem Sprung zu überholen (1x runtergeschaltet), als der Gegenverkehr vorbei war habe ich Gas gegeben und die Kupplung etwas weicher kommen lassen, so dass der Motor schneller mit der Drehzahl hochkam und das Mopped quasi durch die Kupplung später nachkam. Die Beschleunigung war um einiges höher als wenn ich einfach nur runter geschlaltet hätte und dann Gas gegeben hätte. Klar geht das auf die Kupplung, es ist ja wie anfahren - squaredancer - 30.05.2008 ist doch eine ölbadkupplung..die sind doch eigentlich fast verschleissfrei...oder nicht? Re: Ob die Kupplung das aushält ? - dred - 30.05.2008 GL_Corona\;p=\"73824 schrieb:[...]die Kupplung etwas weicher kommen lassen, so dass der Motor schneller mit der Drehzahl hochkam und das Mopped quasi durch die Kupplung später nachkam.[...] Wie beschleunigstn du sonst immer heraus? ^^ Also es kommt auf deine Ölsorte (dazumal Öltemp etc. pp) an wie die Kupplung das verträgt. Sicher jedoch ist, dass der Verschleiß etwas zu nimmt (meiner Meinung nach äußerst gering). Sie schleift ja! Das Öl soll das zwar schmieren, aber wenn da kein Verschleiß wär würden wir nie Kupplung wechseln müssen. Ich kann dir jedoch sagen, dass bei mir noch keine Kupplung deswegen versagt hätte. (...und ich hab schon absolut fertige Kupplungen mit 20W50 'repariert' und die haben das ausgehalten) Persönlich hätt ich das Gefühl, dass Nasskupplungen den Großteil an Verschleiß im eingekuppelten Zustand beim rutschen nehmen (bei der Ninja 650R waren die ersten Modelle z.B. mit zu schwachen Kupplungen ausgestattet). Soll heißen Motorbremse und normale Beschleunigung. ... Was ich jedoch bei der GPZ vermeiden würde sind sehr hohe Drehzahlen um irgendwo herraus zu beschleunigen. Wie du in unserer Unterhaltung selber gesagt hast ist bei der GPZ ganz flott Schicht im Schacht wenn sie bei 10k unter Last kommt. Was die Kupplung im Endeffekt dann tötet sind verbrannte Scheiben, nicht verschlissene Beläge. Nebenbei erwähnt mit schleifender Kupplung hab ich das letztens mit meinem Vorderrad vom Bodenabheben geschafft und jetzt frag ich mich wie du das gemacht hast wenn das für dich neu ist ^^ (Da könnt ich jetz noch nen ganzen Thread dazu verfassen was ich mir alles an Gedanken dazu gemacht hab, aber hier sei zunächst mal Schluss) Re: Ob die Kupplung das aushält ? - Ogrim - 31.05.2008 dred\;p=\"73866 schrieb:GL_Corona\;p=\"73824 schrieb:[...]die Kupplung etwas weicher kommen lassen, so dass der Motor schneller mit der Drehzahl hochkam und das Mopped quasi durch die Kupplung später nachkam.[...] :rolf: Der schreibt was ich denk, das gibbet net. Dred, wie siehts eigentlich getriebetechnisch bei der Aktion aus, in Bezug auf Schaltnabe und Verschleiß beim Einrücken. Fängt das das Öl komplett ab? (Ich gebts ja zu, Getriebe, so ein Buch mit sieben Siegeln für mich Re: Ob die Kupplung das aushält ? - dred - 31.05.2008 Ogrim\;p=\"73886 schrieb:Dred, wie siehts eigentlich getriebetechnisch bei der Aktion aus, in Bezug auf Schaltnabe und Verschleiß beim Einrücken.Da sollte man seine Schalttechnik anpassen. Ich weiß noch wie ich früher geschaltet hab (Auskuppeln, Fuss in Bewegung bringen, schalten, Fuss zurück, Einkuppeln) und das tut da garnich gut. Später dazu mehr wie ich jetz Schalte. Nun ich hab noch kein Getriebe vor mir aufm Tisch laufen lassen aber man hörts ja auch so was passiert wenn man nicht die richtige Drehzahl zum Gang und der Geschwindigkeit fährt. -> *KATONK* (Erster Gang, ihr erkennt das Geräusch? Schön ^^) Schalte ich normal hoch befinde ich mich in der Regel in ner annähernd richtigen Drehzahl (das heißt ich muss nich erst den Schalthebel suchen, hab aber beim Kuppeln vom Gas abgelassen). Die Welle die vom Kupplungskorb kommt dreht noch etwas schneller (alter Gang) als das nächste Getrieberitzel, aber wehrt sich nicht gegen die neue Drehzahl (auch ausgekuppelt findet Kraftübertragung an der Kupplung statt-> Testet mal: Hauptständer, erster Gang und Kupplung ziehen). Das fühlt sich nicht nur im Fuss sondern auch im ganzen Motorrad gut an und das ist es auch! Ich gehe davon aus, dass wir Synchronringe im Getriebe verbaut haben welche den Schlag den die Antriebswelle sonst den Getrieberitzeln verpassen würde (oder auch vice versa) abdämpfen. Ganz extrem macht sich der Schlag vom Ersten in den Zweiten Gang bemerkbar. (Das will ich jetzt aber nich erklären, der Text is so schon unübersichtlich genug) Beim runterschalten sollte jedem von uns schon der Schlag aufgefallen sein. Das Getriebe muss beim Schalten die Antriebswelle beschleunigen. Okay, was Verschleißt also beim Getriebe? Zunächst die Synchronringe, dann die Getriebegänge. Da die Synchronringe bei geringer Fahrleistung wenig in Anspruch genommen werden, kanns sein dass der Schlag bei einigen von euch nicht so stark ist wie bei mir (95,5tkm *husthust*) Um den Schlag abzudämpfen habe ich keine andere Möglichkeit als genau die richtige Drehzahl für den nächst gewählten Gang zu halten. Aber dennoch kann ich Schlagfrei irgendwo herrausbeschleunigen. Wie ich jetzt Schalte: Spannung mit meinem Fuss an den Schalthebel (solange Kraftübertragung stattfindet passiert da garnix!), Kupplung ziehn, Kupplung freilassen, Spannung vom Fuss nehmen. Vom Gas muss ich dabei garnicht, meinetwegen kann ich den Motor beim Schaltvorgang auf 8.000-10.000 jagen und dann irgendwo herausbeschleunigen oder ich dreh lediglich 2.000 bis 500 weniger um die gesamte Antriebsmechanik zu schonen. Um ehrlich zu sein versteh ich selber nicht warum das die weicheste Schalttechnik ist. An und für sich müsste es egal sein ob ich zusammen mit der Kupplung schalte oder versetzt. Einige von euch ham bestimmt schon davon gehört, dass man Motorräder ohne Kupplung schalten kann. Das geht tatsächlich, aber bei der GPZ und ihrem ach so vorzüglichen Gleichlauf funktioniert das nur über 7.000 ohne auszusehen wie auf ner Rüttelplatte ^^ (Ihr habt nen intakten Ruckdämpfer im Hinterrad? Dann macht ihr den so Kaputt!) Das soll heißen wenn ihr mal richtig Kitt geben müsst, dann könnt ihr getrost ohne Kupplung schalten, ihr müsst lediglich das Gefühl fürs Gas haben damit ihr nicht zuviel wegnehmt. Gerade die Last nehmen, dabei die Spannung aufm Fuss halten, danach wieder aufrotzen was das Zeug hält. Was das bringen soll? 1. Ihr macht den Eindruck, dass die GPZ die wahrste Beschlenigungs**** sei und 2. spart ihr ein wenig Zeit dafür ein... Aber lasst das im Ersten und Zweiten Gang. Dort is das Gas viel zu empfindlich und ihr macht euch auf die Dauer alles Kaputt. Grad wenn mal ne Dose denkt sie müsse es mit nem Motorrad aufnehmen is das sehr hilfreich. Ungefähr jede Dose in Deutschland die euch Begegnen kann muss Kuppeln (ja sogar Automaten kuppeln... oder tun etwas was sich sehr danach anfühlt^^) um zu Schalten und in der Zeit seit ihr schon über alle Berge... zumindest vorne und wenn man vorne ist passt man auch überall durch und kann den Bremspunkt selbst wählen. Aber ich bin abgeschweift... EDIT: Ach ja, das Öl im Getriebe^^ Nun, Öl schmiert! Es fängt keine Schläge ab, es dämpft sie höchstens. Das Öl sorgt dafür, dass die Antriebswelle nicht die Getriebegänge frisst (oder vice versa).... und es transportiert die Überreste der Synchronringe nach draußen. Was genau mit der Schaltnabe ist weiß ich garnich :D - Vittel - 31.05.2008 also wenn ich normal beschleunige kuppel ich nur beim schalten vom ersten in den zweiten. ansonsten immer gas für einen kurzen moment komplett wegnehmen, in diesem kurzen drehzahlloch schalten und dann direkt wieder gasgeben außer vom ersten in den zweiten sind mir bei dieser schalttechnik noch keine stärkeren schläge oder ähnliches aufgefallen runterschalten sollte man so natürlich nicht, eigentlich müsste man dafür gasgeben ... hats schonmal jemand probiert? EDIT: ok, es ist kein drehzahlloch, sondern ein kraft-loch. es findet also ein kraftwechsel statt. die drehzahl verhält sich ungekuppelt natürlich proportional zur geschwindigkeit - Juls - 31.05.2008 Vittel\;p=\"73895 schrieb:also wenn ich normal beschleunige kuppel ich nur beim schalten vom ersten in den zweiten. Ich kenn diese "Schalttechnik", habe das selber auch schon mal versucht, es dann aber gelassen weil ich denke, dass ich da mehr damit kaputt mache, wie dass es Nutzen hat. Das mit dem schalten ohne Kupplung will gelernt sein, gibt da ganz genau vorgeschriebene Drehzahlen, in denen man dann schalten sollte. Das Herunterschalten funktioniert ähnlich, allerdings fühlt sich das noch weniger gesund an. Ich lass es lieber, denn ne neue Kupplung ist dann doch günstiger als ein neues Getriebe, und soviel schneller hochbeschleunigen als mit Kupplung ist da auch nicht drin - dred - 31.05.2008 @Vittel: Als mein Kupplungszug gerissen war bin ich ohne Kupplung heimgefahren. Runterschalten geht, is aber n bischen verzwickt das schohnend zu machen. Sagen wir mal so: Man kanns für sein Motorrad lernen. Es geht bei dem Schalten ohne Kupplung auch nich drum ganze Sekunden für nen Streckenabschnitt wett zumachen sondern sich grade nach vorne setzen zu können. Wer nich Kuppelt verliert dabei keine Millisekunden in der Beschleunigung und wer als erstes ankommt hat gewonnen ;> Re: Ob die Kupplung das aushält ? - GL_Corona - 31.05.2008 dred\;p=\"73866 schrieb:GL_Corona\;p=\"73824 schrieb:[...]die Kupplung etwas weicher kommen lassen, so dass der Motor schneller mit der Drehzahl hochkam und das Mopped quasi durch die Kupplung später nachkam.[...] Normal lasse ich die Kupplung in dem niedrigeren Gang los, habe eine passende Drehzahl und sobald das Auto von vorne vorbei ist bin ich links und schraube mich nach vorne, aber mit "weicher Kupplung" dreht der Motor ruck zuck hoch ohne lange zwischen 6000-8000 rum zu eiern, wenn dann die Kupplung nachkommt geht es richtig zackig zur Sache 8) Bei den Rennsemmeln ist ja ein Kontakt am Schalthebel der die Zündung unterbricht wodurch der Kraftfluss unterbrochen wird und der nächste Gang reinrutscht, das hält sicher kein Getriebe lange durch. - Pakonti - 31.05.2008 Hi hmm. Also ich weiß nicht. Wenn ich normal losfahre hab ich jetzt nicht das gefühl das es mir zu langsam vorkommt das beschleunigen. Ich hab eher das gefühl es geht geschmeidiger nach Oben mit der geschwindigkeit und der Beschleunigung. Leistungs oder Kraft loch hab ich gar nicht. Aber die GPZ ist ja auch keine Rennsemmel - squaredancer - 01.06.2008 also ich kapier nicht warum ihr so schaltet. mein fahrlehrer meinte, dass es unsinn ist, da die meisten motorräder eine ölbadkupplung haben und man deshalb die kupplung ziehen soll,gang einlegen und "kommen" lassen. natürlich nicht voll dabei aufdrehen. das würde der kupplung aber nicht schaden... - Ogrim - 01.06.2008 Ja, "der Fahrlehrer meinte". Die meinen viel ;O) Ich persönlich kenne keinen Fahrlehrer, der auch nur annähernd wirklich Ahnung von der Technik hat, die unter seinen Fahrschülern klebt. Und bei uns in der Gegend gibbets mehr als genug von denen. Stichwort Motorkennlinien und Leistung/Drehzahl. Steht in der Zulassungsbescheinung dritte Seite ganz oben mitte ;o) Was is davon abhängig? Röchtöch, das Drehmoment. Und wofür brauchen wir das? Zum Beschleunigen. Und worum gings in diesem Thread? Um den Kick beim Beschleunigen und die Auswirkung auf die Kupplung. ;O) - GL_Corona - 01.06.2008 Ogrim\;p=\"73982 schrieb:Ja, "der Fahrlehrer meinte". Die meinen viel ;O) ich schmeiß mich weg :rolf: :rolf: :rolf: da ist allerdings was dran 8) - Vittel - 01.06.2008 also für mich is das garkeine diskussion wert irgendwie... wir wissen doch alle wie ne kupplung funktioniert oder? is ja nich so, dass das öl die kraft auf den antrieb überträgt. es sorgt nur für den abtransport des abriebs und für die kühlung der durch die REIBUNG entstandenen hitze. wenn ich die kupplung nun schleifen lasse um schneller wech zu kommen reibtse natürlich, was verschleis zur folge hat |